Das sensomotorische Training ist ein Zusammenspiel von Sinnesorganen (Rezeptoren) und Muskeln.
Nach der Aufnahme und dem Weiterleiten von Haltungs- und Bewegungsinformationen zum Nervensystem werden diese Informationen im Gehirn und im Rückenmark verarbeitet. Ein Bewegungsprogramm entsteht.
Ohne richtige Informationen wird dieser Prozess gestört oder gestoppt.
Nach einer Operation oder Verletzung am Bewegungsapparat wird durch die Körperwahrnehmung eine schmerzhafte Verspannung (Nozizeption) verursacht. Weitere Bewegungen werden gebremst.
Bestimmte Bewegungen, Berührungen, Umwelt oder psychische Einflüsse bremsen die Weiterleitung von diesen Schmerzinformationen.
Jede Veränderung am Körper, der Umwelt oder in der Psyche des Menschen bewirkt eine Anpassung vom Bewegungsprogramm.
Die aus diesem Prozess kommenden Steuerungsbefehle bestimmen die koordinative Leistung für die Haltungs-, Stütz- und Zielmotorik.
Die Grundlage für eine erfolgreiche Rehabilitation und damit die Wiederherstellung von alltagstaugliche Beweglichkeit und -belastbarkeit vom Bewegungsapparat.